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WVD-Spieler beim U13 Auswahlturnier

Am vergangenen Wochenende nahmen zwei Darmstädter Jugendwasserballer am nationalen DSV Sichtungsturnier in Chemnitz teil. Henning Spandick und Nikolas Diehl aus der Darmstädter U13 spielten für die Hessenauswahl um den sogenannten Zwergenpokal. Dort trafen sich 13 Länder- oder Bezirksmannschaften aus ganz Deutschland.
Hessen, mit seiner geringen Dichte an Wasserballvereinen, hat dabei traditionell einen schweren Stand. Doch die Hessenauswahl überraschte diesmal positiv mit vier Siegen aus acht Spielen. Und wäre nicht ein Gewitter dazwischen gekommen, wodurch die Viertelfinalspiele ausfielen, hätte auch noch die Chance auf eine mittlere Plazierung bestanden. So errangen die jungen Hessen immerhin noch Platz zehn und ließen drei Teams hinter sich. Das ist gemessen am Vorjahr als es nur zwei Siege gab, immerhin eine Verbesserung um einen Platz.
In der Vorrunde war man dem späteren Turnierzweiten Berlin mit 1:12 unterlegen. Wie sich zeigen sollte, unterlagen viele Länder den Berlinern noch deutlicher. Gegen Rhein-Wupper hätte man eine Chance gehabt, spielte aber leider etwas undiszipliniert, so dass das Spiel mit 3:9 verloren ging. Abschließend wurde aber Thüringen deutlich mit 10:3 geschlagen. In der Hauptrunde am Samstag gelangen drei Siege: Gegen Südwestfalen, Niedersachen2 und erneut Thüringen. Im Spiel um den Gruppensieg unterlag man jedoch gegen Brandenburg.
Die Darmstädter Spieler konnten sich in der Hessenauswahl bewähren. Zwar vertraute der Trainer primär auf seine ihm bekannten Fuldaer Spieler, aber die Darmstädter zeigten ihre Leistungen, sobald sie im Wasser waren. Henning überzeugte mit seinen schnellen Sprints so gut, dass er im zweiten Teil des Turnieres in die Startaufstellung berufen wurde. Nikolas zeigte sein gewohnt schwimmstarkes Spiel mit schnellem Umschalten. Zwar wurden beide nicht so oft angespielt, wie sie es in der Darmstädter Mannschaft gewohnt sind, doch schafften sie mit ihrem druckvollen Angriffsspiel viele Räume, die von den nachrückenden Fuldaern genutzt werden konnten. An den beiden letzten Tagen wurden nur neun hessische Spieler eingesetzt, was bei einigen Konditionsschwächeren leider zu Fehlern führte, so dass am Schlusstag zwei von drei Spielen verloren wurden. Auch das Spiel um Platz neun gewannen so die Brandenburger.
Trainer Jozsef Katona von den Wasserfreunden Fulda lobte die Jungs. Er sei stolz auf die Leistung, man habe gezeigt, dass man durchaus mithalten könne. Es fehle gar nicht so viel, um sich im Mittelfeld der Länder zu etablieren. In der Tat sollte mittelfristig eine breiter aufgestellte hessische Mannschaft durchaus in der Lage sein, auch Teams aus Sachsen oder Bayern zu schlagen.

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