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Thilo Popp und Daniel Reimer für U17-EM nominiert

Zwei Potsdamer Nachwuchs-Wasserballer reisen zu den European Games nach Baku

Mit Daniel Reimer und Thilo Popp werden gleich zwei Potsdamer Nachwuchs-Wasserballer die deutschen Farben bei den 1. European Games in Baku (Aserbaidschan) vertreten. Am Donnerstag-Abend nominierte Jugend-Bundestrainer Sebastian Berthold im Rahmen der letzten Vorbereitungsmaßnahme im kroatischen Sibenik das abschließende Aufgebot des U17-Nationalteams. Dieses wird im Rahmen der kontinentalen Großveranstaltung vom 13. bis 21. Juni als eine von 16 Mannschaften in den U17-Europameisterschaften spielen.

Für die beiden Elftklässler der Sportschule Potsdam ist bereits die Teilnahme ihr bislang größter sportlicher Erfolg. „Ich freue mich riesig“, so Center Reimer. „Jetzt wollen wir uns auch gut verkaufen und das WM-Ticket sichern.“ Eine einstellige Platzierung ist notwendig, um diesen Schritt letztendlich zu gehen. Für den deutschen Wasserball-Nachwuchs wäre das die seit Jahren beste EM-Platzierung. Die Ausgangssituation erscheint günstiger denn je. Obgleich der Deutsche Schwimm-Verband auch in den vergangenen Jahren mit vielversprechenden Mannschaften zu den europäischen Titelkämpfen reiste, scheiterten diese meist an äußerst ungünstigen Vorrunden-Konstellationen.

In Baku erscheint der Weg, sich in den Kreis der besten acht Teams zu spielen, besser denn je. Zwar wartet direkt im ersten Vorrunden-Spiel am 13. Juni der amtierende U18-Weltmeister Ungarn, tags darauf gegen Rumänien und am 15. Juni gegen Gastgeber Aserbaidschan gelten die Deutschen aber als Favorit. Während sich der Gruppen-Sieger direkt fürs Viertelfinale qualifiziert, kämpfen der Zweite und Dritte mit der Parallel-Gruppe D um das Weiterkommen. Dort fechten sich Serbien, Slowakei, Spanien und Malta die Plätze aus.

„Ich möchte meine bestmögliche Leistung abrufen und werde alles geben“, sagt Thilo Popp, der sich genau wie Reimer in den optimalen Bedingungen an der Potsdamer Sportschule vorbereiten konnte und durch eine starke U17-Bundesliga-Saison zu gefallen wusste. Mit Silber schloss der OSC Potsdam die Spielzeit 2014/15 ab und musste sich in den Finalspielen denkbar knapp den White Sharks Hannover geschlagen geben. Die Niedersachsen stellen mit Alexander Bayer, Philipp Dolff, Rafael Nawrat und Vincent Winkler auch das Gros des 13-köpfigen Aufgebots. Die übrigen sieben Spieler kommen aus sechs Vereinen: Konstantinos Sopiades, Filip Zugic (SSV Esslingen), Efstratios Manolakis (ASC Duisburg), Dennis Strelezkij (Düsseldorfer SC 1898), Dan Hilgendorf (WF Spandau 04), Fynn Schütze (Hellas 99 Hildesheim), Finn Dörries (SG Neukölln

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