OSC kämpft, unterliegt aber auch im dritten Spiel

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OSC kämpft, unterliegt aber auch im dritten Spiel

Bundesliga-Wasserballer verpassen erneut A-Gruppen-Aufstieg

Lange Gesichter bei den OSC-Wasserballern: In der dritten Saison in Folge scheiterte das Potsdamer Bundesliga-Team in den Pre-Play-Offs und hat erneut den angestrebten Platz in der A-Gruppe der Deutschen Wasserball-Liga verpasst. Im Duell gegen die White Sharks Hannover setzte es auswärts am Sonnabend eine 4:11- und tags darauf eine 12:15-Niederlage. Nach dem 11:12 daheim vor Wochenfrist wurde die Best-of-five-Serie damit bereits nach drei Spielen mit 0:3 entschieden.
Während die Hannoveraner den Platz im Viertelfinale der Play-Offs und die wiederholte Qualifikation zur A-Gruppe im nächsten Jahr feierten, muss der OSC Potsdam in dem ungewöhnlichen DWL-Spielsystem sogar noch um den Klassenerhalt kämpfen. Bereits am 2. Mai geht es in den Play-Downs mit der Best-of-three-Serie gegen den Siebten der B-Gruppe SV Weiden weiter.
„Die Enttäuschung ist riesig“, so OSC-Trainer Alexander Tchigir. „Wir waren teilweise wie blockiert. Eine wirkliche Erklärung habe ich nicht.“ Zumindest mit dem kämpferischen Einsatz am Sonntag zeigte sich Tchigir zufrieden. „Die Jungs haben da noch einmal alles nach vorn geworfen. Es war zu spüren, dass alle dieses Spiel gewinnen wollten.“ Gereicht hat es am Ende allerdings nicht. Nach starker erster Halbzeit, in der der OSC das Geschehen bestimmte, sich aber wieder zu leichte Treffer einfing, gingen die Gäste nach Treffern von Hannes Schulz (2), Lukas Küppers, Ferdinand Korbel und Matteo Dufour mit einem 5:6 in die Halbzeit. Nach der Pause wollte aber zunächst nichts mehr gelingen. Vier Treffer in Folge markierten die Sharks, während die Angriffe des OSC verpufften. Die Tore von Spencer Hamby und Tobias Lentz zum 7:11 vor dem letzten Viertel ließen noch einmal Hoffnung aufkeimen. Lentz (2), Hamby und Dufour brachten Potsdam zur Mitte des Schlussviertels bis auf 11:13 heran, doch Hannover straffte sich und führte mit zwei Toren zum 11:15 die Vorentscheidung herbei. Der Treffer zum 12:15 (2:3, 3:3, 2:5, 5:4) von Hamby war nur noch Makulatur.
In der Partie am Sonnabend lieferte Potsdam die wohl schwächste Saisonleistung ab. Das erste Viertel blieb durch Treffer von Jack Collier und Dufour mit 2:3 noch offen. Danach setzten sich die Niedersachsen aber bis auf 2:7 ab, bevor Artur Tchigir Mitte des dritten Viertels zum 3:7 traf. Danach blieb der OSC allerdings bis kurz vor Schluss torlos. Küppers markierte schließlich den 4:11 (2:3, 0:3, 1:2, 1:3)-Endstand. „In diesem Spiel war kein Team im Wasser“, bemängelte OSC-Wasserball-Abteilungsleiter Andreas Ehrl. „Gut ist, dass die Jungs am Sonntag wieder zu altem Kampf gefunden haben. Den brauchen wir jetzt auch in den nächsten Spielen.“
Potsdam: Torwart Marc Langer, Jack Collier (1), Artur Tchigir (1), Ferdinand Korbel (1), Jan Zoske, Julian Drachenberg, Hannes Schulz (2), Christian Saggau, Tobias Lentz (3), Matteo Dufour (3), Spencer Hamby (3), Lukas Küppers (2), Max Kössler

DWL Pre-Play-Offs 7. Gruppe A gegen 2. Gruppe B (Best-of-five)

11.04. 18.00 OSC Potsdam – WS Hannover (SH Brauhausberg) 11:12
18.04. 16.30 WS Hannover – OSC Potsdam (Stadionbad Hannover) 11:4
19.04. 14.00 WS Hannover – OSC Potsdam (Stadionbad Hannover) 12:15

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