Plauen mit neuen Ansprüchen – SV Weiden angeschlagen

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Plauen mit neuen Ansprüchen – SV Weiden angeschlagen

(prg) Die Zusammenarbeit zwischen dem Plauener und Weidener Wasserball hat Tradition, die Rivalität dauert eben so schon eine Weile an, doch die Ansprüche der Mannschaften und die Kräfteverhältnisse veränderten sich in der letzten Zeit deutlich zu Gunsten der Vogtländer. Weiden, einst A-Gruppen-Vertreter und Europapokalteilnehmer, ringt zum zweiten Mal in Folge um den Klassenerhalt im Deutschen Wasserballoberhaus, Plauen dagegen befindet sich auf aufsteigenden Ast und bekundet Ansprüche auf die A-Gruppe der Deutschen Wasserball-Liga. Die Entwicklung in Plauen findet nicht nur in Weiden höchste Anerkennung. Die Vogtländer, mit ihrer erfolgreichen Jugendarbeit, voller Zuschauertribünen und dem sportlichen Aufstieg sorgen in der gesamten Deutschen Wasserballwelt für Schlagzeilen und sind auf dem guten Weg, dem Wasserballsport in Vogtland einen besonderen Stellenrang zu verleihen. Aufgrund dieser Entwicklung und der aktuellen Tabellensituation reisen die Max-Reger-Städter als krasser Außenseiter zum Lokalderby. Das Spiel beginnt am Samstag um 16,00 Uhr im Stadtbad Plauen.

Mit der Außenseiterrolle müssen sich die Oberpfälzer immer häufiger vergnügen, sehen sich aber aufgrund der Erfahrung nicht unbedingt chancenlos. Schmerzhaft für die Wodarz-Schützlinge könnten allerdings die Sperre des Spielmachers Thomas Aigner und die Abwesenheit aller etatmäßigen Centerspieler sein. Damit wird die Aufgabe vor der fantastischen Kulisse im Stadtbad zwar nicht leichter, geschlagen will sich aber nicht nur der Trainer nicht vorzeitig geben und verlangt eine engagierte Kampfleistung: „Wir haben schon seit Monaten auf mehreren Baustellen zu kämpfen, langsam wird es langweilig, ständig über Probleme zu berichten. Wir wollen weiterkämpfen und im jeden Spiel alles geben, das soll jetzt der wichtigste Anspruch für uns sein. Jedes Spiel ist jetzt schwer, wir erwarten auch in Plauen eine sehr hohe Hürde“ so der Coach.

Die Vogtländer spielten schon letzte Saison eine gute Runde und warfen die Weidener aus den Play-Offs. Am Ende gewannen Sie sogar das Platzierungsturnier und platzierten sich auf dem 9. Rang in der Gesamttabelle. Mit einigen neuen Spielern und nicht weniger Enthusiasmus als letzte Saison, visieren sie ganz klar die vordersten Plätze der Gruppe B und damit auch eine gute Ausgangsposition vor den Relegationsspielen. Für die Schützlinge und den Kapitän und Ex-Weidener Alexander Fritzsch ist der Sieg am Samstag Pflicht, wenn sie in dem Viererkampf Neustadt, Krefeld, Potsdam und Plauen im Rennen belieben wollen. Die Platzierungen eins bis vier in der Tabelle scheinen nämlich schon jetzt vergeben zu sein, mit der einzigen Frage der endgültigen Reihenfolge.

Die voraussichtliche Aufstellung der Weidener Mannschaft
Vladimir Srajer und Florian Modl im Tor, Stefan Kick, Michael Trottmann, Thomas Kick, Andras Langmar, Nikolaj Neumann, Andreas Jahn, Sean Ryder, Louis Brunner, Vladislav Gorski und Tim Neulinger
Trainer Gerhard Wodarz

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