SVV Plauen empfängt OSC Potsdam im heimischen Hexenkessel

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SVV Plauen empfängt OSC Potsdam im heimischen Hexenkessel

Die Faszination Wasserball ist tief verankert im Herzen der Spitzenstadt Plauen, spätestens seit dem gemeisterten Aufstieg ins deutsche Wasserball Oberhaus und dem erfolgreich erkämpften Verbleib darin, erfährt die Sportart im Vogtland Zuspruch in einer noch nie dagewesenen Dimension. Wenn die Spieler um Trainer Jörg Neubauer euphorisch zum Hit „Let me entertain you“ von Robbie Williams unter großem Jubel einlaufen, bebt das gesamte Plauener Stadtbad vor Begeisterung. Diese einmalige Atmosphäre ist längst weit über die Grenzen des Vogtlandes hinaus bekannt, keine andere Mannschaft der Liga kann auf eine so breite Unterstützung durch ihre Anhänger blicken.

Auf jene Unterstützung von den Rängen zählen die Wasserballer des SVV Plauen am kommenden Samstag ganz besonders, denn mit dem ersten Heimspiel des neuen Jahres steht ihnen ein wahrer Wasserball-Kracher ins Haus. Im Ost-Derby empfangen die Spitzenstädter den OSC Potsdam, mit dem man sich schon in der Vergangenheit heiß umkämpfte Duelle auf Augenhöhe lieferte. Konkret geht es für die Plauener um nichts Geringeres als den zweiten Platz der B-Gruppen Tabelle, den die Potsdamer Kontrahenten zurzeit, mit lediglich zwei Punkten Vorsprung, innehaben. Beide Mannschaften setzten sich ein Erreichen der vorderen Tabellenplätze zum Saisonziel, die Gäste aus Potsdam liebäugeln sogar mit einem Aufstieg in die A-Gruppe der DWL. Die Vorhaben erscheinen durchaus greifbar, sollten die Teams ihrem bisherigen Trend folgen. Bei jeweils sechs absolvierten Pflichtspielen mussten sich die Potsdamer, wie auch die Neubauer-Jungs, nur einmal geschlagen geben, einzig und allein ein Unentschieden auf Plauener Seite verhinderte die Punktegleichheit. „Potsdam ist ganz klar einer unserer stärksten Gegner, das Spielergebnis wird für uns richtungsweisend sein“, so die Einschätzung des OSC durch Plauens Trainer Neubauer. Gegen die Mannschaft, die er als besonders konterstark und in sich abgeklärt erachtet, könne man sich keine Konzentrationsschwächen erlauben und müsse von Anfang an Vollgas geben, fügt er hinzu. Bedauerlicherweise kann auch an diesem Wochenende der SVV Coach nicht auf seinen Routinier Rico Horlbeck zurückgreifen, da dieser verletzungsbedingt ausfällt. Doch in Bezug auf den Plauener Kader gibt es ebenfalls eine gute Nachricht zu vermelden. Jan Hänel ist zurück in der Heimat und trainierte sogar schon in dieser Woche mit seinen Teamkollegen, nachdem er vergangenes Jahr ein Auslandssemester im irländischen Limerick begonnen hatte. „Wir freuen uns sehr, dass Jan wieder mit an Bord ist“, verkündet sein Freund und Teamkollege Stephan Roßner. Zum kommenden Spitzenspiel ergänzt er: „Die Potsdamer sind stark, dass haben sie nicht zuletzt durch ihren Pokalsieg gegen Uerdingen eindrucksvoll bewiesen. Doch ich sehe uns auf einem Level mit ihnen, wir haben den unbändigen Willen dieses Spiel zu gewinnen und nehmen uns Rückenwind aus dem Vorbereitungsturnier vergangene Woche mit. Wir geben nie auf, das macht mein Team einzigartig.“

Am Wochenende kann der SVV indes, neben einer intensiven Vorbereitung, auf einen weiteren wichtigen Faktor setzten. Wenn wieder hunderte enthusiastische Zuschauer den Weg ins Plauener Stadtbad finden, sind es ihre Rufe und Gesänge, die den Spieler auf den letzten entscheidenden Metern Flügel verleihen. Um eine noch spektakulärere Kulisse in der Schwimmhalle zu schaffen, ließen sich auch diesmal die Veranstalter allerhand einfallen, um die langersehnte Heimpartie in einen passenden Rahmen zu setzten. Beispielsweise wird erstmalig für 250 weitere Fans eine Zuschauertribüne am Beckenrand errichtet, womit der eigens aufgestellte Zuschauerrekord von über 500 Personen gebrochen werden kann. Außerdem sind die Angelz-Cheerleader, sowie die SVV Synchronschwimmerinnen wieder zu Gast im Stadtbad, um den SVV Spielern zur Seite zu stehen und die Zuschauer ins Staunen zu versetzten. Anpfiff der Partie ist am Samstag, dem 17.01.15 um 16:00, dann heißt es wieder „Let me entertain you“ im Plauener Hexenkessel. (Michael Klein)

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