SGW Brandenburg mit Heimsieg gegen widerspenstige Leipziger

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SGW Brandenburg mit Heimsieg gegen widerspenstige Leipziger

Trainer Bott sieht trotz Sieg kein gutes Spiel
Die Brandenburger Wasserballer haben mit einem 15:9-Heimsieg gegen die HSG Leipzig ihre Tabellenführung in der 2. Liga OST behauptet und sind auch im neuen Jahr noch ungeschlagen. Die Sachsen erwiesen trotz des am Ende sicheren Erfolges erneut als Gegner auf Augenhöhe. Im Vorjahr entführten sie sogar sicher geglaubte Punkte aus dem Marienbad, was den Brandenburgern in Folge die Meisterschaft verhagelte.
So sannen die Hausherren gleich zu Beginn auf Wiedergutmachung. Doch etwas übermotiviert wurden zahlreiche Tormöglichkeiten ausgelassen, bis Routinier Sascha Mischur mit einer schönen Einzelaktion und dem 1:0 seine Mannschaft ins richtige Fahrwasser brachte. Eine schnell ausgeführte Überzahlsituation bescherte den Gästen den Ausgleich, der aber der letzte des Abends bleiben sollte. Kurz vor Ende des ersten Spielabschnitts erhöhte Patrick-Jörg Hehr aus Centerposition zur erneuten Führung.
Auch im zweiten Viertel konnten die Hausherren zunächst kein einfaches Tor erzielen, sondern mussten sich eine sehenswerte Kombination in Überzahl erarbeiten: Stefan Frank schloss diese ab und erhöhte auf 3:1. Nach einem Fehlpass im Spielaufbau der Leipziger schaltete Kapitän Maximilian Stresow am schnellsten und erzielte freistehend das nächste Tor für die Havelstädter. Mit einem weiteren Überzahltreffer durch Sa. Mischur und einen schnell ausgeführten Freiwurf durch Sebastian Mischur zog die SGW auf 6:1 davon. Eine Unaufmerksamkeit in der Abwehr führte zum zweiten Gegentreffer, aber P.-J. Hehr stellte den 7:2-Halbzeitstand sicher.
Auch den dritten Spielabschnitt eröffneten die Brandenburger noch mit einem Überzahltreffer durch Björn Dupont, bevor sie aus unerklärlichen Gründen taktisch einbrachen. Die enge Pressverteidigung wurde vernachlässigt, gegen die offensive Verteidigung der Leipziger fehlten zunehmend die Ideen. Nach zwei Gegentreffern hielt erneut Dupont seine Mannschaft mit dem Treffer zum 9:4 in der Spur, doch auch einen verdeckt erzielten Treffer durch Stresow in Überzahl konnten die Gäste beantworten. So endete das dritte Viertel bei 10:5.
Die Brandenburger gestalteten den letzten Abschnitt ähnlich kompliziert: In Unterzahl kamen die Gäste zunächst auf 10:6 heran, ehe Marco Förster den alten Abstand wiederherstellte. Dupont erhöhte mit viel Willen nochmals auf 12:6, bevor das Spiel endgültig ins chaotische glitt: in weniger als einer Spielminute fielen drei Treffer, wobei die Brandenburger durch zwei Tore von Se. Mischur den besseren Ausgang erwischten und kurz vor Abpfiff mit 14:7 führten. Mit diesem Vorsprung leistete sich die Brandenburger-Defensive aber noch zwei grobe Schnitzer, die jeweils einen 5m-Strafwurf zur Folge hatten. Leipzig konnte zur Ergebniskosmetik noch beide verwandeln, ehe Christian Hehr aus wenig aussichtsreicher Position noch überraschend einnetzte und so den 15:9 Schlusspunkt setzte.
Trotz des am Ende verdienten Sieges und der eingefahrenen Punkte war Trainer Christopher Bott alles andere als zufrieden. „Wenn man überlegen ist, muss man trotzdem die Konzentration hoch halten. Gegen die kommenden Brocken kann uns das schnell den Sieg kosten!“, warnte er vor der Auswärtsaufgabe am kommenden Samstag, den 17.01.2015, gegen die U17-Auswahl in Berlin und am 24.01.2015 zuhause gegen Magdeburg. Bis dahin sollen die taktischen Varianten verinnerlicht sein, um im Spiel variabel agieren zu können.

Brandenburg: Nicolas Tosch (im Tor), Johannes Theuer, René Oldenburg, Stefan Frank (1), Alexander Zick, Björn Dupont (3), Maximilian Stresow (2), Marco Förster (1), Christian Hehr (1), Patrick-Jörg Hehr (2), Dennis Wagner, Sascha Mischur (2), Sebastian Mischur (3)

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