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OSC U 15

OSC-Nachwuchs qualifiziert sich mühelos für Pokal-Endrunde

U15-Wasserballer mit vier klaren Siegen in Berlin

Die U15-Wasserballer des OSC Potsdam haben sich für die Endrunde um den ostdeutschen Pokal qualifiziert. Im Vorrunden-Turnier in Berlin-Schöneberg sicherte sich das Team von Trainer Philip Uhlig ohne Punktverlust den Turniersieg. „Wir hatten die Aufgabe deutlich schwerer erwartet“, so Uhlig. „Wir waren aber doch ein ganzes Stück besser als die Konkurrenz.“ Gleich vier deutliche Siege gegen die HSG TH Leipzig (13:3), SC Wedding (15:5), SC Chemnitz (21:2) und Wasserfreunde Spandau 04 (16:2) lassen das Team auch optimistisch auf das Finalturnier blicken, welches am 31.1./1.2. im Potsdamer Brauhausberg-Bad zur Austragung gerät.

Dort trifft der OSC auf die wegen guter Vorjahres-Platzierungen gesetzten SG Neukölln und SVV Plauen sowie Chemnitz und Wedding, die sich als Vorrunden-Zweiter und -Dritter die letzten Tickets sichern konnten. Hinter dem OSC entbrannte in Schöneberg ein knapper Vierkampf um die beiden verbleibenden Plätze zur Endrunde, in dem Spandau und Leipzig nach zum Teil sehr knappen Niederlagen das Nachsehen hatten.

Äußerst konzentriert und konsequent begann der OSC gegen Leipzig. Treffer von Niklas Karossa (2), Sascha Ufnal, Lu Meo Ulrich, Tim Andrees und Hendrik Walter führten zu einem 6:0 im ersten Viertel. Danach verlor der OSC ein wenig die Spannung, kontrollierte aber weiter die Partie. Zum 13:3 (6:0, 5:3, 0:0, 2:0) trafen schließlich noch Andrees (2), Ufnal (2), Karossa, Walter und Sascha Seifert.

Hartnäckiger präsentierte sich Gastgeber Wedding. Nach erneut tollem Start und 3:0-Führung (Andrees, Ufnal, Karossa) führten zwei Unachtsamkeiten zum 3:2-Anschluss der Berliner. Auch im zweiten Viertel konnte sich der OSC trotz der Treffer von Walter (2) und Seifert zum 6:4 noch nicht entscheidend absetzen. Nach der Halbzeit hatte Potsdam aber deutlich größere Kraftreserven und enteilte im dritten Abschnitt durch Tore von Ufnal (2), Ulrich (2) und Karossa auf 11:4. Zum 15:5 (3:2, 3:2, 5:0, 4:1) trafen im Schlussviertel Walter, Leon Hergaden, Ulrich und Karossa.

Im Vergleich kraftlos wirkten die Gegner am Sonntag. Nahezu alle Feldspieler des OSC konnten sich beim 21:2 (4:1, 4:0, 4:0, 9:1) gegen Chemnitz in die Torjägerliste eintragen. Auch beim 16:2 (4:1, 3:1, 5:0, 4:0) gegen Spandau verteilten sich die Treffer auf gleich neun verschiedene Schützen. „Die mannschaftliche Geschlossenheit ist die große Kraft dieses Teams“, so Uhlig. „In der Verteidigung stehen wir sehr ordentlich und vorn sind wir schwer ausrechenbar.“ Nun gehen aber auch die letzten Vertreter des OSC in die verdiente Weihnachtspause, obgleich sich auch „zwischen den Jahren“ in einigen Trainingseinheiten fitgehalten wird.

Potsdam: Alexander Shevelko, Jonas Hergaden, Leon Hergaden (5), Dominik Cichos (4), Tim Andrees (7), Tom Gustavus (1), Hendrik Walter (9), Felix Korbel (2), Sascha Seifert (7), Niklas Karossa (10), Sascha Ufnal (11), Lu Meo Ulrich (8), Luca Plewe (1), Marc William Lehmann, Tilman Voigt

Vorrunde Ostdeutscher U15-Pokal 2014/15

Sonnabend

SC Wedding – Wasserfreunde Spandau 04 8:7 (3:3, 2:1, 2:2, 1:1)

OSC Potsdam – HSG TH Leipzig 13:3 (6:0, 5:3, 0:0, 2:0)

SC Chemnitz – Wasserfreunde Spandau 04 9:7 (2:1, 1:3, 3:2, 3:1)

SC Wedding – OSC Potsdam 5:15 (2:3, 2:3, 0:5, 1:4)

SC Chemnitz – HSG TH Leipzig 9:5 (3:1, 3:0, 0:1, 3:3)

Sonntag

SC Wedding – HSG TH Leipzig 11:9 (5:0, 0:2, 3:1, 3:6)

OSC Potsdam – SC Chemnitz 21:2 (4:1, 4:0, 4:0, 9:1)

Wasserfreunde Spandau 04 – HSG TH Leipzig 11:10 (4:2, 2:3, 2:1, 3:4)

SC Wedding – SC Chemnitz 10:11 (2:0, 4:3, 2:5, 2:3)

Wasserfreunde Spandau 04 – OSC Potsdam 2:16 (1:4, 1:3, 0:5, 0:4)

1. OSC Potsdam 65:12 8:0

2. SC Chemnitz 31:43 6:2

3. SC Wedding 34:42 4:4

4. Wasserfreunde Spandau 04 27:43 2:6

5. HSG TH Leipzig 27:44 0:8

Auf dem Foto:

Niklas Karossa (weiße Kappe) überzeugte mit engagierter Defensiv-Arbeit und zehn Turniertreffern. (Foto. S.Seifert)

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