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OSC vs. White sharks

Pokalfight verspricht Wasserball-Leckerbissen

OSC empfängt A-Gruppen-Team White Sharks Hannover am Brauhausberg

Vier Pflichtspiele absolvierten die Bundesliga-Wasserballer des OSC Potsdam bislang – und blieben in allen siegreich. Wenn es nach der Truppe von Trainer Alexander Tchigir geht, soll sich diese kleine Serie auch am Sonnabend fortsetzen. Im Achtelfinale des Deutschen Pokals empfängt der OSC, mit 6:0 Punkten und 45:29 Toren aktuell Tabellen-Zweiter der B-Gruppe der Deutschen Wasserball-Liga, 18 Uhr den Siebten der A-Gruppe White Sharks Hannover.

Diese konnten in der laufenden Saison lediglich eine Partie gewinnen – allerdings auswärts beim SV Bayer 08 Uerdingen (9:7). In den anderen Spielen traf das junge Team auf die drei absoluten Top-Mannschaften der Liga Wasserfreunde Spandau 04 (6:23), Waspo Hannover (5:18) und ASC Duisburg (5:13). „Die tatsächliche Leistungsstärke lässt sich daraus nicht ableiten“, weiß Tchigir, der aber durchaus die Chance auf einen Erfolg wittert. „Kämpfen wir wie letzten Sonnabend in Wedding und verteidigen noch etwas cleverer, kann es reichen.“ Beim SC Wedding setzte sich der OSC in einer sehr emotionalen Partie 14:8 durch und festigte den Spitzenplatz der B-Gruppe.

Sehr deutlich sollten die Leistungsunterschiede tatsächlich nicht sein, will das Potsdamer Team seine Aufstiegsambitionen in die A-Gruppe untermauern. In derzeitiger Tabellensituation würden sogar beide Mannschaften im Scharnierduell des A-Gruppen-Siebten mit dem B-Gruppen-Zweiten aufeinandertreffen. „Neben unserer sportlichen Zielstellung des Weiterkommens ins Pokal-Viertelfinale ist die Begegnung auf jeden Fall eine sehr gute Standortbestimmung“, sagt Tchigir. „Wir wollen den Schwung aus den letzten Siegen mitnehmen und weiter gewinnen.“

Erstmals treffen die Männermannschaften beider Vereine in einem Pflichtspiel aufeinander, während sich der Nachwuchs in nahezu jedem deutschen Finalturnier gegenübersteht. Zusammen mit dem OSC bestimmen die Hannoveraner aktuell die Spitze der Jugendarbeit im deutschen Wasserball und greifen auch bei den Herren überwiegend auf Spieler des eigenen Nachwuchs´ zurück. Während Potsdam bereits 2008 den Aufstieg ins deutsche Oberhaus schaffte, gelang den Niedersachsen dieser Gang 2012 – verbunden mit dem direkten Durchmarsch in die A-Gruppe. Aus dieser stiegen die Potsdamer 2013 ab und möchten nun in dieser Saison die Rückkehr perfekt machen. Ein Erfolgserlebnis gegen einen A-Gruppen-Vertreter zum jetzigen Zeitpunkt käme da gerade recht.

Personell kann Tchigir nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Max Kössler wird erneut krankheitsbedingt fehlen. „Hoffentlich ist er bald wieder fit“, so Tchigir. „Wir brauchen ihn in der Centerverteidigung.“ Dort wird bei Bedarf am Sonnabend U18-Spieler Gabriel Satanovsky aushelfen. Gegen den wuchtigen Mittelstürmer der White Sharks Igor Cagalinec muss sich der OSC etwas einfallen lassen. Mit sechs Treffern ist er bislang erneut bester Torjäger der laufenden DWL-Saison, gefolgt von seinem slowakischen Landsmann Marek Molnar, Felix Struß und Pavle Japaridze (je 4).

Spielplan der Hauptrunde B – OSC Potsdam

08.11.2014 18.00 SpVg Laatzen – OSC Potsdam 9:18

15.11.2014 18.00 OSC Potsdam – SV Weiden 21 13:12

22.11.2014 18.00 SC Wedding – OSC Potsdam 8:14

06.12.2014 18.00 OSC Potsdam – SV Krefeld 72

13.12.2014 18.00 SC Neustadt – OSC Potsdam

14.12.2014 15.30 SGW Leimen/Mannheim – OSC Potsdam

17.01.2015 16.00 SVV Plauen – OSC Potsdam

31.01.2015 18.00 OSC Potsdam – SpVg Laatzen

21.02.2015 18.00 SV Weiden 21 – OSC Potsdam

28.02.2015 18.00 OSC Potsdam – SC Wedding

14.03.2015 18.00 SV Krefeld 72 – OSC Potsdam

21.03.2015 18.00 OSC Potsdam – SC Neustadt

22.03.2015 14.00 OSC Potsdam – SGW Leimen/Mannheim

28.03.2015 16.00 OSC Potsdam – SVV Plauen

Deutsche Wasserball-Liga 2014/2015

Tabellenstände

Gruppe B

1. SVV Plauen 49:24 8:0
2. OSC Potsdam 45:29 6:0
3. SV Krefeld 72 39:23 5:1
4. SC Neustadt 33:11 4:0
5. SC Wedding 19:31 1:5
6. SGW Leimen/Mannheim (N) 9:33 0:4
7. SV Weiden 28:35 0:6
8. SpVg Laatzen (N) 31:67 0:8

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